Schadstoffe in Innenräumen

Wir halten uns ca. 90% des Tages in Innenr√§umen auf. Pro Tag atmet der Mensch 10 bis 20 m¬≥ Luft ein, je nach Alter und je nachdem, wie aktiv er ist. Dies entspricht einer Masse von 12 bis 24 kg Luft. Das ist weitaus mehr als die Masse an Lebensmitteln und Trinkwasser, die eine Person t√§glich zu sich nimmt! Deshalb ist es wichtig, dass Vorkehrungen getroffen werden, die eine gute Innenraumluftqualit√§t sicherstellen. Es m√ľssen daher Vorgaben erarbeitet werden, ab welcher Konzentration ein Stoff in der Raumluft ‚Äěsch√§dlich‚ÄĚ ist. Dazu dienen Richtwertableitungen.

Bauprodukte und Ausstattungsgegenst√§nde (zum Beispiel Teppiche, M√∂bel, Wandfarben) k√∂nnen viele fl√ľchtige organische Verbindungen (Volatile Organic Compounds, VOC

Hier einige Beispiele in welchen Bauteilen oder Materialien die schwer fl√ľchtigen Substanzen enthalten sein k√∂nnen:

  • PCP (Pentachlorphenol):
    alte Holzschutzmittel
  • PCB (polychlorierte Biphenyle):
    Fugendichtungsmaterial, Kondensatoren von Leuchtstofflampen
  • PAK (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe):
    Klebemittel mit Teer (z.B. unter alten PVC Fliesen)

Wer weiterlesen m√∂chte findet unten noch einige Informationen oder kann sich ausf√ľhrlich beim Umweltbundesamt informieren.¬†¬Ľ¬†www.umweltbundesamt.de/gesundheit/innenraumhygiene/richtwerte-irluft.htm